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Die „Grande Nation“ spielte am ersten Tag am Murhof groß auf

Frankreich gab am ersten Qualifikationstag bei der Damen-Team-EM am Murhof ganz klar den Ton an und liegt vor England und Schweden in Führung. Österreichs Damen „kratzen“ als derzeit 8. am ersten Flight.

Tag 1 beim European Ladies‘ Team Championship am Murhof: 114 Spielerinnen aus 19 Nationen nahmen heute das Zählwettspiel über 18 Löcher in Angriff. In Dreier-Flights absolvierten die Ladies ihre Runden, fünf Scores pro Team kamen in die Wertung, der schlechteste Score wurde gestrichen. Die „Grande Nation“ zeigte sich dabei in bestechender Form: Chloe Salort (6 unter Par), Pauline Roussin Bouchard und Agathe Laisne (beide 4 unter Par) sowie Mathilde Claisse und Emma Broze (beide 1 unter Par) sorgten für ein beachtliches Score von 16 unter Par. Die Französinnen liegen damit drei Schläge vor Titelverteidiger England (13 unter Par), der mit India Clyburn (6 unter Par) ebenso eine starke Spielerin in seinen Reihen hat. Nur einen Schlag dahinter ist Schweden zu finden. Frida Kinhult (6 unter Par) und Beatrice Wallin (4 unter Par) waren die herausragenden Spielerinnen für das Drei-Kronen-Team, das sich im Jahr 2011 am Murhof den Europameistertitel sichern konnte. Dass die Schwedinnen auch heuer wieder zu den Favoritinnen zu zählen sind, bewiesen sie eindrucksvoll. Genauso muss man wohl Italien (10 unter Par), Deutschland (7 unter Par) und Dänemark (6 unter Par) auf der Rechnung haben.

Stark präsentierten sich heute außerdem die Damen aus Irland. Olivia Mehaffey stellte mit 7 unter Par den Tagesbestscore auf, mit acht Birdies und einem Bogey übernahm sie die Führung in der Einzelwertung. Auch ihre Teamkollegin Paula Grant durfte jubeln – und zwar über ein Hole-in-One auf Loch 13. Irland liegt derzeit auf dem 7. Rang und zählt in dieser Form wohl auch zum erweiterten Favoritenkreis.

Gut lief es am ersten Tag für Österreichs Damen-Team. Janika Rüttimann, Lea Zeitler und Katharina Mühlbauer gingen am Vormittag auf die Runde, am Nachmittag starteten dann Emma Spitz, Julia Unterweger und Leonie Bettel, die für den besten Score aus rot-weiß-roter Sicht sorgte. Mit 1 unter Par liegt Österreich in der Mannschaftswertung auf Rang 8 – was  derzeit die Qualifikation für den ersten Flight bedeuten würde und ja das ausgegebene Ziel war.

Statements der Österreicher:

Janika Rüttimann (Par): „Das lange Spiel war okay, das Putten war nicht ganz so gut, da sind einige Putts leider nicht gefallen. Bei mir ist für morgen noch Luft nach oben.“

Lea Zeitler (1 über Par): „Ich habe mich im Großen und Ganzen gut gefühlt, ein paar schlechte Schläge waren leider dabei, die mir dann Bogeys eingebracht haben. Ich hatte aber auch vier Birdies, also war es eigentlich eine gute Runde. Die Eisenschläge muss ich morgen noch verbessern.“

Katharina Mühlbauer (3 über Par): „Meine Runde brachte mir Hochs und Tiefs. Nach den Front Nine mit fünf Bogeys und zwei Birdies konnte ich mich auf den Back Nine deutlich steigern. Ich hatte mir schon mehr erhofft, aber nachdem ich mit einer schlechten 3 über Par für das Streichresultat gesorgt habe, dürfen wir uns eigentlich nicht beschweren.“

Emma Spitz (1 unter Par): „Ich bin zufrieden mit meiner Runde. Ab Loch 4 habe ich fast jedes Grün getroffen. Ab dem 13. Loch ist der Coach mit mir mitgegangen, ab dem Zeitpunkt sind auch meine Putts gefallen und ich konnte noch drei Birdies machen.“

Julia Unterweger (2 über Par): „Es war keine aufregende Runde, für den ersten Tag absolut ok. Ich habe nicht ganz so geputtet wie ich mir das vorgestellt habe, aber ansonsten kann ich nicht viel erzählen. Super ist, dass wir nach dem ersten Tag noch voll um den Kampf für den ersten Flight sind, das war in der Vergangenheit nicht immer so.“

Leonie Bettel (3 unter Par): „Ich fühle mich wohl und bin in Form. Auf den Löchern 5 und 6 waren die Abschläge nicht gut und ich musste ums Par kämpfen. Ansonsten war das Putten eigentlich sehr gut, ich denke nicht mehr so viel nach beim Putten, sondern verlasse mich voll und ganz auf mein erstes Gefühl beim Lesen der Puttlinie. Und das passt meistens sehr gut.“

Coach Daniel Lamprecht: „Ich bin zufrieden, die Damen haben den Game-Plan erfüllt. Ich habe ihnen gesagt, sie sollen die Fahne attackieren, wenn sie es sich zutrauen, aber auch nicht zu viel riskieren. Wir sind in der Nähe des ersten Flights, das ist derzeit absolut unser Leistungsniveau.“

Weiteres Programm European Ladies‘ Team Championship:

Mittwoch, 11. Juli: Zweite Qualifikationsrunde – Zählwettspiel: ab 7.30 Uhr
Donnerstag, 12. Juli: Erste Matchplay-Runde: ab 7 Uhr
Freitag, 13. Juli: Zweite Matchplay-Runde: ab 7 Uhr
Samstag, 14. Juli: Dritte Matchplay-Runde: ab 7 Uhr

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