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Frankreich beeindruckt am Murhof, Österreich spielt in Flight B

Frankreich gewinnt die Qualifikation der Damen-Team-EM am Murhof mit elf Schlägen Vorsprung. Österreich belegt nach dem Zählwettspiel den 10. Platz und verpasst damit den ersten Flight. Ab morgen wird in drei Flights im Matchplay gespielt, für das rot-weiß-rote Team geht es um die Plätze 9 bis 16.

Was sich gestern bei der European Ladies‘ Team Championship bereits abgezeichnet hat, ist heute eindrucksvoll bestätigt worden: Der Weg zum Europameistertitel führt über Frankreich! Emma Broze, Agathe Laisne, Mathilde Claisse, Shannon Aubert, Chloe Salort und Pauline Roussin Bouchard sind am Murhof das Maß aller Dinge und waren auch am zweiten Tag im Zählwettspiel in bestechender Form. Gestern 16 unter Par, heute 13 unter Par – mit gesamt 29 unter Par und elf Schlägen Vorsprung auf Deutschland geben die Französinnen die Marschrichtung vor. Beeindruckend auch die Leistung der deutschen Spielerinnen, die sich heute mit 11 unter Par auf Platz zwei verbesserten, auf dem dritten Rang liegt Schweden. Die weiteren Nationen, die sich für den ersten Flight qualifizieren konnten, sind Dänemark, England, Finnland, Italien und Irland.

Das bedeutet, dass das österreichische Team leider nicht den erhofften Sprung unter die besten acht Nationen schaffte. Die rot-weiß-rote Mannschaft erlebte ein Wechselbad der Gefühle. Janika Rüttimann, die heute mit 4 unter Par den besten Score der Österreicherinnen ins Clubhaus zurückbrachte, und Emma Spitz (2 unter Par) waren die einzigen heimischen Damen, die eine Runde unter Par spielten. Bei Katharina Mühlbauer (Par), Leonie Bettel (2 über Par) und Julia Unterweger (3 über Par) lief es durchwachsen, Lea Zeitler erwischte mit 9 über Par einen rabenschwarzen Tag, ihr Resultat wurde aber gestrichen. Am Ende blieb den Österreicherinnen der 10. Platz. „Letztendlich haben wir heute zu viele Doppelbogeys gespielt, das sind genau die Schläge, die uns auf den ersten Flight fehlen. Wir haben aber auch gewusst, dass wir riskieren müssen, um unter die Top 8 zu kommen. Dieses Risiko blieb  unbelohnt“, analysierte Coach Daniel Lamprecht, der das neue Ziel vorgibt: „Wir wollen nun den 9. Platz holen.“ Als erster Gegner im Matchplay wartet Belgien auf das österreichische Team.

Statements der Österreicher:

Janika Rüttimann (4 unter Par): „Ich bin sehr zufrieden, die heutige Runde hat richtig gut getan. Der Regen in der Nacht und die relativ feuchten Fairways und Grüns am Vormittag waren für mich noch überhaupt kein Problem.“

Lea Zeitler (10 über Par): „Mir fehlen etwas die Worte… Ich habe relativ früh auf der 12 ein Doppelbogey kassiert, nachdem ich den Ball nicht mehr gefunden habe. Das hat mich aus dem Fokus gebracht und ich habe mich nur noch durchgekämpft. Es war ein Tag zum Vergessen und es tut mir sehr leid für das Team. Im Matchplay werde ich aber zeigen, dass dieser Tag nur ein Ausrutscher war.“

Julia Unterweger (5 über Par): „Eigentlich war es heute genauso wie gestern – es war nichts Aufregendes dabei. Ich hatte auch heute zu wenig Birdies, um mich entscheidend runterspielen zu können. Das Doppelbogey auf Loch 6 ärgert mich am meisten, das hätte nicht sein müssen.“

Katharina Mühlbauer (3 über Par): „Ich war 17 Löcher lang zufrieden, aber eine Golfrunde besteht halt aus 18 Löchern. Dieses verflixte Doppelbogey auf der 5 würde ich gerne wieder löschen. Der Regen am Nachmittag hat es für mich schon etwas schwieriger gemacht. Wir haben eh alles probiert, aber es hat leider nicht ganz gereicht.“

Emma Spitz (3 unter Par): „Es war ähnlich wie gestern, ich habe ein paar Chancen für einen tieferen Score ausgelassen. Ich habe gewusst, dass ich am Nachmittag eine richtig gute Runde brauche, damit wir es noch in den ersten Flight schaffen. Durch das schlechte Wetter wurde dieses Vorhaben erschwert. Letztendlich haben wir nicht so schlecht gespielt, sondern andere Nationen wie Finnland und Irland haben richtig stark performt.“

Leonie Bettel (1 unter Par): „Die Runde mit 2 über Par heute war echt bitter, zwei Doppelbogeys dürfen mir einfach nicht passieren. Auf solchen Runden kommt dann auch noch das Pech dazu, dass die Putts nicht so fallen wie es sein sollte. Dabei habe ich mit zwei Birdies sehr gut begonnen. Natürlich war auch der Druck für uns am Nachmittag nicht ohne, weil wir wussten, dass wir schon sehr tiefe Scores benötigen.“

Matchplay-Duelle Flight A (Plätze 1 bis 8),
gespielt werden 2 Klassische Vierer (Foursome) und 4 Singles:

  • Frankreich – Irland (ab 7 Uhr)
  • Dänemark – England (ab 7.20 Uhr)
  • Deutschland – Italien (ab 7.40 Uhr)
  • Schweden – Finnland (ab 8 Uhr)

Matchplay-Duelle Flight B (Plätze 9 bis 16),
gespielt werden 1 Klassischer Vierer (Foursome) und 4 Singles:

  • Spanien – Slowakei (ab 8.20 Uhr)
  • Schweiz – Tschechien (ab 9 Uhr)
  • Österreich – Belgien (ab 9.40 Uhr)
  • Schottland – Niederlande (ab 10.20 Uhr)

Matchplay-Duell Flight C (Plätze 17 bis 19),
gespielt werden 1 Klassischer Vierer (Foursome) und 4 Singles:

  • Island – Türkei (ab 11 Uhr), Slowenien am Donnerstag spielfrei

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