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Frankreich und Schweden stehen im Finale der Team-EM am Murhof

Die Damen-Team-EM am Murhof hat ihr Traumfinale! Frankreich und Schweden werden am morgigen Samstag im Endspiel um den begehrten Pokal kämpfen. Dänemark und Italien spielen um Platz 3. Österreich musste heute gegen Schottland eine Niederlage einstecken, morgen geht es im Duell gegen die Schweiz um Platz 15.

Die European Ladies‘ Team Championship im Golfclub Murhof biegt in die Zielgerade ein und die Matches werden immer spannender! Zwar setzten sich im Semifinale des ersten Flights mit Frankreich und Schweden die erklärten Favoriten durch, aber beide mussten zwischenzeitlich  deutlich mehr um den Finaleinzug kämpfen als ihnen lieb war. Vor allem für die französischen Damen wurde es gegen die überraschend starken Däninnen eine Entscheidung am allerletzten Loch. Shannon Aubert ging gegen Puk Lyng Thomsen mit Vorsprung auf das 18. Loch, da stand es im Nationen-Duell 3:3. Als die beiden Damen ihre letzten Putts ausführten, hätte man am gesamten Murhof eine Stecknadel fallen hören können, so spannend war es. Auberts Par-Putt fiel, somit fixierte sie das Endspiel morgen Samstag für Frankreich.

Im zweiten Halbfinale zeigten die Italienerinnen nach den verlorenen Vierern, dass sie zurecht zu den besten vier Mannschaften Europas zählen. Sie forderten die Schwedinnen rund um Frida Kinhult ordentlich heraus, am Ende setzte sich die Qualität der Skandinavierinnen dennoch durch. Schweden steht somit wie schon im Jahr 2011, als die Damen-Teams zum letzten Mal am Murhof zu Gast waren, im Finale. Damals gewannen sie gegen Spanien, ob es morgen auch für den Sieg reichen wird, wird sich zeigen. Schweden ist vermutlich das einzige Team, das Frankreich tatsächlich schlagen könnte.

Österreich musste im heutigen Match gegen Schottland bestehen – und kassierte eine 1:4-Niederlage. Dieses Duell war ein Spiegelbild für die gesamte Woche, das Glück war der rot-weiß-roten Truppe nicht unbedingt hold: Während die heimischen Damen um jeden Lochgewinn  kämpfen mussten, wussten die Schotten oft gar nicht, wie sie zum Lochgewinn kamen. „Der schottische Coach meinte danach, dass sie sich gar nicht erklären können, wie der heutige Sieg zustande gekommen ist. Da fielen plötzlich Putts aus sieben, zehn und zwölf Metern“, war Coach Daniel Lamprecht etwas irritiert, musste aber auch zugeben, dass seine Damen heute deutlich schwächer gespielt haben als gestern gegen Belgien: „Nicht der Putter war eiskalt, die Hände der Spielerinnen waren eiskalt – so würde ich es umschreiben. Es fehlt aber auf keinen Fall an Motivation, auch die Einstellung der Ladies kann ich nicht kritisieren. Im Matchplay ist es halt auch manchmal schwer zu erklären, warum man verliert.“ Morgen spielen Leonie Bettel, Janika Rüttimann, Lea Zeitler, Julia Unterweger, Emma Spitz und Katharina Mühlbauer gegen die Schweiz, es geht um den 15. Platz für Österreichs Team.

Flight A

Ergebnisse am Freitag

  • Frankreich – Dänemark 4:3
  • Italien – Schweden 2:5
  • Irland – England 1,5:3,5
  • Deutschland – Finnland 3:2 

Begegnungen am Samstag

  • Finale: Frankreich – Schweden (ab 8 Uhr)
  • Spiel um Platz 3: Italien – Dänemark (ab 7.40 Uhr)
  • Spiel um Platz 5: England – Deutschland (ab 11.40 Uhr)
  • Spiel um Platz 7: Irland – Finnland (ab 11 Uhr)

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